Choroplethenkarte Volkszählung 1925: Arbeiter in Industrie und Handwerk

4 Dez

Version 1.0


Die Karte zeigt auf der Basis der Volkszählung 1925 für rund eintausend kleine Verwaltungsbezirke (Kreise) den Anteil der Arbeiter in Industrie und Handwerk an den Erwerbstätigen insgesamt. Sie basiert auf dem Datensatz der Wahl- und Sozialdaten der Kreise und Gemeinden des Deutschen Reiches von 1920 bis 1933 von Jürgen Falter sowie einer Karte mit den Verwaltungsgrenzen, die vom Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock erstellt, wurde.

1925 waren über vierzig Prozent aller Erwerbstätigen in Industrie und Handwerk beschäftigt. Die Verteilung war regional sehr unterschiedlich. Neben dem Ruhrgebiet bildete Sachsen einen zweiten industriellen Ballungsraum.

Arbeiter in Industrie und Handwerk 1925

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Langfristig ist der sekundäre Sektor (Arbeiter in Industrie und Handwerk) vergleichsweise stabil: 1925 wie auch 1939 bei rund vierzig Prozent, zwischen 1950 und 1989 lag er in der Bundesrepulik ebenfalls in etwa in dieser Größenordnung. Ganz anders dagegen die anderen beiden Sektoren: der primäre (Land- und Forstwirtschaft) sank auf unter fünf, während der tertiäre (Dienstleistungen) auf 68,4 Prozent (2000) anstieg.

Sektoren im Zeitverlauf

Beispiel entnommen aus: Rahlf T. (2018) Interaktive Visualisierung mit JavaScript: Highcharts und Mapael. In: Datenvisualisierung mit R. Springer Spektrum, Berlin, Heidelberg, S. 439-475